Neubau zum Effizienzhaus
Der Bau oder
Erwerb der eigenen vier Wände ist für die meisten Menschen
die größte Investition in ihrem Leben. Durch die finanziellen
Belastungen bindet sich der Eigenheimbesitzer oft über Jahrzehnte
an sein Objekt. Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitig hohem Komfort ist
deshalb Ziel heutigen Bauens. Gut informierte Bauherren legen großen
Wert auf hochwertige Bauausführung und auf modernste Haustechnik.
Eine
energieeffiziente Bauweise wirkt steigenden Heizkosten entgegen. Investitionen
zur Senkung des Energieverbrauchs machen sich deshalb bezahlt. Modernes
Bauen bringt mehr Behaglichkeit in die Wohnräume als eine konventionelle
Bauweise, ist wirtschaftlich und umweltbewusst.
Bundesförderung
durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau
Das
Programm dient der zinsgünstigen langfristigen Finanzierung für
die Errichtung, die Herstellung oder den Ersterwerb von Effizienzhäusern
70 und 85 sowie von Passivhäusern, die aus Bundesmitteln in den
ersten 10 Jahren der Kreditlaufzeit verbilligt werden.
Finanziert werden Wohngebäude sowie Wohn-, Alten- und Pflegeheime.
Nicht gefördert werden Ferien- und Wochenendhäuser.
Voraussetzung
für eine Förderung ist
bei Passivhäuser, dass
der Jahres-Primärenergiebedarf Qp nicht mehr als 40 kWh pro m²
Gebäudenutzfläche AN und der Jahres-Heizwärmebedarf Qh
nicht mehr als 15 kWh pro m² Wohnfläche betragen. Der Jahres-Primärenergiebedarf
Qp und der Jahres-Heizwärmebedarf Qh sind nach dem Passivhaus Projektierungspaket
(PHPP) oder einem gleichwertigen Verfahren auf der Grundlage der DIN
EN 832 durch einen Sachverständigen nachzuweisen,
bei Effizienzhäusern
70, dass der Jahres-Primärenergiebedarf Qp 70 % und der Transmissionswärmverlust
H't 85 % des errechneten Wertes des Referenzgebäudes nach Tabelle
1 der Anlage 1 der EnEV 2009 nicht überschreitet,
bei den weniger gut geförderten
Effizienzhäusern 85, dass der Jahres-Primärenergiebedarf Qp
85 % und der Transmissionswärmverlust H't 100 % des errechneten
Wertes des Referenzgebäudes nach Tabelle 1 der Anlage 1 der EnEV
2009 nicht überschreitet.
Mehr Informationen
und aktuelle Kreditkonditionen unter www.kfw-foerderbank.de.
Landesförderung
durch die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt
Mit
diesem Förderangebot möchte die Freie und Hansestadt Hamburg
einen Impuls für energetisch optimiertes Bauen in Hamburg geben.
Es gilt für den Neubau sowie den Aus- und Umbau von Miet- und Genossenschaftswohnungen
sowie Studentenwohnheimen, sofern diese im unmittelbaren Zusammenhang
mit den weiteren Förderprogrammen der WK (Förderung von Mietwohnungsbau
bzw. Baugemeinschaften) gefördert werden. Des Weiteren gilt das
Angebot auch für den Neubau bzw. Ersterwerb von selbstgenutzten
Eigentumsobjekten (Eigenheime und Eigentumswohnungen) unabhängig
von einer weiteren Förderung durch die WK.
Das
Gebäude muss stets eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung
aufweisen und das Testat eines von der WK autorisierten Qualitätssicherers
erhalten haben.
Die Förderung erfolgt im Jahr 2010 durch einen Zuschuss von 240,-
Euro (Passivhaus) bzw. 150,- Euro (Effizienzhaus 70 nach EnEV 2009)
pro Quadratmeter Wohnfläche. Der Zuschuss wird in Raten verteilt
über 10 Jahre ausgezahlt.
Zur Einhaltung der energetischen Anforderungen empfiehlt es sich, den
von Ihnen gewählten autorisierten Qualitätssicherer bereits
frühzeitig in den Planungsprozess einzubeziehen. Dies gilt gleichermaßen
für Bauträger von Kaufeigenheimen und Kaufeigentumswohnungen,
um deren Erwerbern diese Fördermöglichkeiten zu eröffnen.
Mehr Informationen in den Förderrichtlinien
der Wohnungsbaukreditanstalt oder unter www.wk-hamburg.de.